Der Megastar

Rob der beste Entertainer aller Zeiten

Robbie Williams, von Oasis-Rocker Noel Gallagher einst als "der dicke Tänzer von Take That" verspottet, ist ironischerweise der einzige der früheren Boygroup-Mitglieder, der den langen und harten Weg aus der ultrakommerziellen Hitmaschine Take That hin zum echten Superstar geschafft hat.

Was ihn dabei ganz besonders von den anderen Rockstars abhebt, ist vor allem die Begabung ein echter Entertainer zu sein. Wohl niemand kann so provozierend und gleichzeitig so charmant sein wie Robbie. Er liebt dieses Spiel mit Publikum und Presse und beherrscht es so natürlich, wie kein zweiter.

Lasziv auf der Bühne: Robbie liebt dieses Spiel mit den Fans
Nebenbei ist Robbie Williams der bestbezahlte Musiker der britischen Popgeschichte. 2002 unterschrieb er in London einen Plattenvertrag mit einem Schätzwert von rund 128 Millionen Euro. "Ich bin reicher als in meinen wildesten Träumen", stellte er damals fast ein bisschen überrascht fest. Robbie Williams ist zudem ein Chamäleon, der immer das zu machen scheint, was ihm gefällt. Wie bei der Veröffentlichung seines Big-Band-Albums "Swing When You're Winning". Als ihm viele Kritiker einen Flop voraus sagten. Doch stattdessen gelang ihm ein gewaltiger Erfolg. Allein in Deutschland schaffte er innerhalb vier Wochen drei Mal Platin.

Robbie Williams im Duett mit Kylie Minogue
Pendeln zwischen Größenwahn und Depression. So beschreibt Robbie Williams selbst seine Gefühlswelt: "Ich bin vom Erfolg besessen. Vom ganz großen Erfolg. Die Menschen lieben mich über alles oder sie hassen mich abgrundtief."
Robbies Leben ist eines, das zwischen Extremen hin und her pendelt. Robbie der perfekte Entertainer, Robbie der erfolgreiche Geschäftsmann, Robbie von Depressionen geplagt und Selbstzweifeln zerfressen. Und Robbie, wie ihn nur wenige kennen. Er gesteht: "Ich bete jeden Morgen! Allerdings möchte ich mich auf keine Glaubensrichtung festlegen. Es ist eher eine Macht, an die ich glaube, die größer ist als ich."